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Collection-Drehbuch Verwaltung und Büro

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DE

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Ihr Arbeitsplatz – das Büro! Ein relativ ungefährliches Tätigkeitsfeld, wenn man weiß, wo sich Gesundheitsrisiken und Unfallgefahren verbergen.

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Der Bildschirmarbeitsplatz

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Beginnen wir mit dem Standort: Ihr Bildschirmarbeitsplatz sollte nicht so positioniert sein, dass Sie mit dem Rücken zur Tür sitzen. Wenn möglich, stellen Sie ihn zwischen Tür und Fensterfront auf, sodass Ihre Blickrichtung parallel zur Fensterseite verläuft.

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Damit Sie problemlos für ausreichend Belüftung sorgen und die Temperatur regulieren können, müssen zwischen Ihrem Schreibtisch und dem Fenster mindestens sechzig Zentimeter Platz sein.

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Der optimale Abstand von Monitor und Fenster beträgt etwa zwei Meter.

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Ihr Schreibtisch sollte in jedem Fall höhenverstellbar und somit auf Ihre Körpermaße und Arbeitsabläufe einstellbar sein.

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Für die Bildschirmarbeit besonders geeignet sind Arbeitsflächen, die durch Höhenverstellbarkeit die Sitz-Steh-Dynamik und somit den Bewegungsapparat unterstützen.

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Die Arbeitsfläche Ihres Schreibtisches sollte unbedingt groß genug sein. Mindestens aber achtzig Zentimeter tief und einen Meter zwanzig breit.

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Unter dem Schreibtisch sollte unbedingt Beinfreiheit herrschen.

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Computer und Telefonkabel sowie störende Gegenstände haben hier nichts zu suchen.

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Die Fußraumbreite erstreckt sich idealerweise über die gesamte Arbeitskantenbreite und sie sollte nicht durch Stützelemente eingeschränkt werden.

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Ein flimmernder Bildschirm ist extrem belastend für Ihre Augen.

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Sie sollten auf jeden Fall, die Frequenz, also die Hertz-Zahl, überprüfen und auf Ihre Augen einstellen. Die Grenzfrequenz ist nämlich individuell und nimmt mit zunehmendem Alter ab.

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Stellen Sie den Monitor auf die höchste darstellbare Auflösung ein. Damit erreichen Sie die maximale Zeichenschärfe.

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Die geeignete Zeichengröße ist abhängig von der Monitorgröße und dem Sehabstand.

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Generell gilt: Je größer der Monitor, desto größer der Sehabstand.

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Stellen Sie sich Ihren Bildschirm so ein, dass die oberste Lesezeile nicht über der Augenhöhe liegt. Die Sehachse vom Auge soll etwa 35° nach unten verlaufen.

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Die Bildschirmoberfläche sollte frei von Reflexionen und entspiegelt sein, weil sonst der Zeichenkontrast verringert wird was wiederum zur Ermüdung der Augen führt.

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Auch bei der Wahl der Tastatur gibt es Einiges zu beachten – immerhin kommen Vielschreiber auf bis zu achtzigtausend Anschläge pro Tag!

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Eine gute, ergonomische Tastatur wirkt sich nicht nur positiv auf die Hände aus: Verursacht durch Fehlhaltungen, verringert sie vor allem die Belastung auf den Schulter und Nackenbereich.

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Der richtige Bürostuhl

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Ein Bürostuhl soll standsicher und leicht rollfähig sein.

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Die Höhenverstellung muss leicht im Sitzen durchgeführt werden können.

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Eine gute Federung der Sitzfläche tut Ihrer Wirbelsäule gut, da sie das Körpergewicht beim Sitzen ausreichend abfängt. Die Federung sollte auch in der niedrigsten Sitzhöhe noch spürbar sein.

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Die Funktionen der Armstützen sind wichtiger als man denkt. Sie erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen und entlasten bei längerem Sitzen die Schultern- und Nackenmuskulatur.

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Richtiges Sitzen heißt:

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Die Sitzfläche Ihres Stuhls nutzen Sie voll aus, Oberschenkel und Unterarme sind in annähernd waagerechter Position.

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Geräte, Leitungen, Defekte

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Bei der Bildschirmarbeit – oder der Arbeit am Schreibtisch überhaupt – sind verschiedenste Arbeitsmittel im Einsatz.

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Angefangen bei der Tischlampe, über den oder die Monitore, Scanner, Drucker, PC … Sie alle haben eines gemeinsam: Es sind elektrische Geräte, deren Integration in Büromöbel besonderen Sicherheitsbestimmungen unterliegt.

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Geräte oder Leitungen mit Mängeln, wie zum Beispiel Wackelkontakten, müssen sofort ausgetauscht oder fachmännisch repariert werden.

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Im Zweifel, Geräte sofort ausschalten und von der Stromzufuhr trennen.

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Denn im ungünstigsten Fall besteht die Gefahr von Kurzschluss und Schwelbrand.

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Auch unter Zug stehende Netzkabel können zu Kabelschäden und den damit verbundenen Gefährdungen führen.

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So müssen Sie unter anderem darauf achten, dass die intern verlegten Leitungen zugentlastet sind.

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Verlegen Sie die Strom-Kabel so, dass sie nicht gequetscht und durch scharfe Kanten und Ecken beschädigt werden können.

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Bitte denken Sie daran: Möbel, die durch eine oder mehrere elektrische Leitungen aneinander gekoppelt sind, benötigen auch eine mechanische Verbindung.

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Hygiene, Küche, Personalräume

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In Kaffeeküchen ereignen sich immer wieder gravierende Unfälle.

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Dazu zählen insbesondere auch Brandverletzungen.

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Gerade wenn wenig Platz ist, muss auf eine zweckmäßige Einrichtung für sicheres Arbeiten gedacht werden.

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Elektrogeräte dürfen wegen der erhöhten Stromschlaggefahr nicht in der Nähe von Wasserhähnen, Spülbecken oder Abtropfflächen aufgestellt oder verwendet werden.

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Bevor Sie ein elektrisches Gerät, beispielsweise eine Kaffeemaschine benutzen, lesen Sie die Bedienungsanleitung oder lassen Sie sich von einem Mitarbeiter des Herstellers einweisen.

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Nachdem wir schon in der Büroküche sind, sollten wir diese einmal genauer inspizieren.

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Denn die Gefahren, die sich auf Spülschwämmen oder in Kühlschränken tummeln, sind mikroskopisch klein und mit bloßem Auge nicht sichtbar:

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Es sind Keime, die ernsthafte Infektionen verursachen können.

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Um eine Erkrankung durch diese Mikroorganismen weitgehend zu verhindern, sind Hygienemaßnahmen nötig.

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Zum Beispiel die regelmäßige Reinigung des gemeinsam genutzten Kühlschranks oder der Mikrowelle.

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Bakterien fühlen sich in warmer und feuchter Umgebung wohl, vor allem in Spüllappen und Geschirrtüchern. Sie sind der ideale Hort für ihre explosionsartige Vermehrung.

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Hängen Sie deshalb die feuchten Tücher so auf, dass sie gut durchtrocknen können und wechseln sie in regelmäßigen und kurzen Abständen Geschirr- und Spültücher, sowie Reinigungsschwämme.

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Auch an Ihrem Arbeitsplatz sollten Sie auf Hygiene achten: Tastatur, Maus, Telefon sind wahre Tummelplätze für Bakterien und Viren.

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Desinfizieren Sie deshalb ab und zu Ihre Arbeitsmittel.

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Aber die wirksamste Maßnahme gegen infektiöse Krankheiten ist und bleibt das regelmäßige, gründliche Händewaschen.

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Lärmschutz

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Immer mehr Verwaltungsangestellte beklagen einen zu hohen Geräuschpegel an Ihrem Arbeitsplatz. Telefonklingeln, Unterhaltungen zwischen Kollegen, aber auch Geräusche, die durch elektrische Geräte, wie Drucker oder PC, erzeugt werden, können die Konzentration erheblich stören und letztlich zu psychischem Stress führen.

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Bestimmte Geräusche sind meist nicht vermeidbar und ob sie als störend empfunden werden, hängt häufig von der individuellen Toleranz und natürlich von den Anforderungen an die Arbeit ab.

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Wie lässt sich Lärm reduzieren?

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Eine Maßnahme ist sicherlich die Verbannung von Technik, also Drucker oder Kopierer in einen separaten Raum.

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Büros mit mehreren Arbeitsplätzen sollten durch schallabsorbierende Trennwände unterteilt werden.

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Besprechungen sollten grundsätzlich in Meeting-Räumen abgehalten werden. Untersuchungen haben ergeben, dass nichts stressiger ist als Lärm mit diffusem Informationsgehalt.

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Notfall, Unfall, Feuer, Notruf, Fluchtwege

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Kleine Entstehungsbrände sind in den meisten Fällen noch mit geringem Aufwand und ohne größere Gefahr löschbar. Durch frühzeitiges und gezieltes Handeln können Sie eine Brandausweitung verhindern.

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Deshalb: Machen Sie sich mit den Löscheinrichtungen an Ihrem Arbeitsplatz vertraut.

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Jeder Mitarbeiter muss sich die Zeit nehmen, die Funktions- und Gebrauchsanweisung der Feuerlöscher genau zu lesen.

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Bei Kleinstfeuern reicht meist der Einsatz von nassen Tüchern oder Decken aus, um den Brand erfolgreich zu bekämpfen.

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Im Zweifel alarmieren Sie aber sofort die Feuerwehr.

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Berücksichtigen Sie auch bei der Brandmeldung die Fünf-W-Regel und informieren Sie alle im Büro befindlichen Personen.

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Falls es ohne Selbstgefährdung möglich ist, schließen Sie Fenster und Türen.

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Verlassen Sie ohne Panik die Räume und benutzen Sie die gekennzeichneten Fluchtwege.

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Benutzen Sie auf keinen Fall den Fahrstuhl, sondern die Fluchtwege durch die Treppenhäuser.

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Warten Sie im Freien und im sicheren Abstand zum Gebäude auf die Feuerwehr, denn sie braucht Ihre aktuelle Information, um eine entsprechende Brandbekämpfung durchzuführen.

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Erste Hilfe ist im Notfall Pflicht und alle Büroangestellten müssen über die wichtigsten Einrichtungen und Maßnahmen informiert sein.

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An erster Stelle steht da der Verbandskasten nach aktueller DIN Norm, der zur Ausstattungspflicht zählt.

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Sein Aufbewahrungsort muss frei zugänglich, unübersehbar platziert und mit diesem Symbol gekennzeichnet sein.

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Jeder Betrieb ist verpflichtet, mindestens einen geschulten Ersthelfer zu benennen.

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In der Regel ereignen sich nur geringfügige Verletzungen, aber für den Fall der Fälle ist der betriebliche Ersthelfer geschult, um richtig zu handeln.

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Damit Sie oder Ihre Kollegen bei Notfällen schnell und sicher reagieren können, sollte an jedem Telefon die Notrufnummer notiert oder als Kurzwahl eingespeichert sein.

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Befolgen Sie bei der Notfallmeldung die fünf Melderegeln.

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Befolgen Sie die Anweisungen des Gesprächspartners der Rettungsleitstelle und beenden Sie das Gespräch erst nach dessen Aufforderung.

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Treppenhäuser, Flure und Türen können im Ernstfall Leben retten.

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Deshalb dürfen diese Wege niemals abgeschlossen oder verstellt werden.

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Die Kennzeichnung der Fluchtwege ist gesetzlich vorgeschrieben.

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Sie muss über den gesamten Fluchtweg bis zum sicheren Ausgang installiert sein und aus lang nachleuchtenden Materialien bestehen, damit sie auch in der Dunkelheit erkennbar ist.

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Brandschutztüren sind Lebensretter! Diese müssen immer geschlossen gehalten werden.

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Umgang mit ektrischen Geräten

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Im Büroalltag arbeiten wir ständig mit elektrischen Geräten.

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Diese müssen in regelmäßigen Abständen laut BGVA 3 auf Funktionsfähigkeit und elektrische Sicherheit geprüft werden.

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Bestimmte elektrische Betriebsmittel, wie zum Beispiel Kopierer oder Laserdrucker können Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben,

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da während des Druckvorgangs Stäube, Gase und organische Verbindungen freigesetzt werden.

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Wegen der möglichen Schadstoffemissionen sollten diese Geräte nicht unmittelbar neben Ihrem Arbeitsplatz stehen.

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Der ideale Standort für Kopierer und Drucker ist ein separater Raum, in dem die Geräte idealerweise in Fensternähe platziert und betrieben werden.

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Das Auswechseln von Tonerkartuschen sollten Sie nur übernehmen, nachdem Sie in die Schutzmaßnahmen eingewiesen wurden. Durch den unsachgemäßen Umgang könnte eine Abdichtung beschädigt werden und zum Austritt von Tonerstaub führen.

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Passiert trotzdem etwas, wischen Sie den verschütteten Staub sofort mit einem feuchten Tuch auf, um Verwirbelungen zu vermeiden.

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Wichtige Hinweise zur Wartung des Kopierers oder Laserdruckers und zum Umgang mit Tonerkartuschen und deren Entsorgung können Sie in der Bedienungsanleitung und anderen Herstellerinformationen nachlesen.

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Beim Umgang mit dem Akten-Vernichter mag dem einen oder anderen Kollegen schon ein unangenehmer Zwischenfall widerfahren sein. Gehen Sie deshalb konzentriert an die Arbeit; seien Sie achtsam mit offenen langen Haaren, Schals oder Krawatten, die in den Zuführschlitz eingezogen werden könnten.

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Unfallgefahren

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Scharfkantige Werkzeuge, wie zum Beispiel Scheren und Messer, dürfen nicht lose im Greifraum der Tischfläche liegen, sondern in dafür vorgesehenen Materialboxen oder in der Schublade.

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Eine offen stehende Schublade ist schwerwiegendes Unfallrisiko.

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Also: Zu damit und beim Möbelkauf auf den selbständigen Rücklauf achten.

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Aber Stoß- und Stolpergefahren sind vielfältig:

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Zum Beispiel lose, auf dem Boden liegende Kabel.

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Sie können schnell zur Stolperfalle werden.

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Die Laufzonen im Büro müssen frei begehbar sein.

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Herumstehende Gegenstände, besonders an uneinsehbaren Stellen, sind ein gefährliches Hindernis.

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Ein Drehstuhl als Tritt- oder Leiterersatz ist lebensgefährlich und deshalb strikt verboten!

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Selbst Stürze aus nur einem Meter Höhe können tödliche Verletzungen nach sich ziehen.

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Bevor Sie eine Leiter betreten, müssen Sie die Bedienungsanleitung lesen; diese ist an der Leiter angebracht.

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Falls Sie die Leiter in der Nähe eines Durchgangs aufstellen müssen, versichern Sie sich, dass entweder ein Kollege ihn sichert oder die Tür abgesperrt ist.